Derzeit arbeite ich an einer 3/4 Violine für eine begabte junge Geigerin. Als Vorlage verwende ich ein Konzertinstrument von Gio Paolo Maggini.

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Abgeschlossen ist weitestgehend die Arbeit an der Wölbung und der Span ist eingelegt. Als Arbeitshilfen habe ich Schablonen der Wölbungsverläufe angefertigt und eine Schablone für die Schallöcher.

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Die nächsten Arbeitschritte werden sein, die Platten (Decke und Boden) von innen auszuarbeiten.

Nun ist der Zargenkranz aus der Innenform gelöst, verputzt und und mit dem Boden verleimt.

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Der Zargenkranz und Boden sind zur Schachtel verleimt. Jetzt kann diese in der Sonne „bräunen“ , um eine intensive Holzfarbe zu entwickeln. Der Boden wird von der Außenseite geputzt und die Arbeit an der  Decke weitergeführt werden.

Maggini Schilde Schachtel Maggini Schilde Boden Maggini schilde Bodenrändel

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Die Plattenstärken der Decke werden jetzt bearbeitet und die F- Löcher grob ausgeschnitten. So kann ich erkennen wie flexibel die Decke tatsächlich ist.  Danach können die Stärken endgültig ausgearbeitet werden mit Hobel und Ziehklinge.

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Während die Schachtel und die Decke weitestgehend abgeschlossen sind und im UV Schrank „bräunen“, wird der Hals und die Schnecke gestochen.

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Desweiteren bin ich mit dem Bau einer Baßgambe nach Johann Christian Hoffmann beschäftigt. Das Original befindet sich in Leipzig im Musikinstrumentenmuseum des Leipziger Grassimuseums.

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Barockvioline, Kopie nach Giuseppe Guarnerius ‚del Gesu‘, „Il Cannone“ (Cremona 1743) (verkauft)decke

Dieses Neubauprojekt der Kopie der  „Cannone“  des Geigenbauer Giuseppe Guarnerius ‚del Gesu‘ als Barockgeige war ein Kundenwunsch. Bei diesem habe ich mich auch an den Plattenstärken des Originals orientiert. Dieses Mal kam auch wieder die neue Drechselbank  für die Wirbel und den Endknopf zum Einsatz. mehr Fotos….